
Trauerredner Ingolstadt: wie eine Trauerrede bei uns entsteht
Viele Familien tippen „Trauerredner Ingolstadt“ in die Suche und landen bei einer Vermittlung: Jemand hält die Rede, der die Familie vorher nicht kennt und danach nie wieder sieht. Bei uns hält Alwin Pfaff die Reden selbst. Derselbe Mensch, der mit Ihnen die Bestattung plant, steht später vorne und spricht.
Das ist keine Zusatzleistung, sondern der Kern seiner Arbeit. Neben der kaufmännischen Ausbildung bringt Alwin Pfaff eine theologische Schulung und seelsorgerische Erfahrung mit, und er hält jede Rede selbst, statt sie zu vergeben. Er schreibt sie, er liest sie gegen, er spricht sie. Wer ihn kennt, weiß: Dieser Beruf ist für ihn keine Berufswahl gewesen, sondern das, was er tut.
Das Vorgespräch: die Fragen, die sonst niemand stellt
Vor jeder Rede steht ein Gespräch, meistens bei Ihnen zu Hause, meistens länger, als Sie erwarten. Es geht darin nicht um Geburtsdatum, Berufsjahre und Enkelzahl. Diese Angaben stehen ohnehin im Nachruf.
Gefragt wird nach dem, was in keinen Nachruf passt. Was hat sie gesagt, wenn sie sich geärgert hat. Was konnte er überhaupt nicht. Welches Möbelstück hat dreißig Jahre lang am falschen Platz gestanden, weil niemand sich getraut hat, es umzustellen. Woran haben Sie zuerst gedacht, als das Telefon klingelte. Aus solchen Antworten wird eine Rede, in der die Leute im Saal nicken, weil sie den Menschen wiedererkennen.
Manchmal fällt Ihnen in diesem Gespräch nichts ein. Das ist normal und kein schlechtes Zeichen. Dann wird weitergefragt, oder es wird ein zweites Mal telefoniert, wenn die Erinnerungen von selbst kommen. Sie sind das oft nachts.
Eine Rede darf auch das Schwierige benennen
Nicht jedes Leben war rund. Es gibt Streit, der nie beigelegt wurde, Jahre, über die in der Familie nicht gesprochen wird, Krankheiten, die einen Menschen verändert haben. Eine Trauerrede, die davon nichts weiß, klingt glatt und fremd. Alle im Raum wissen, wie es wirklich war, nur vorne wird es anders erzählt.
Deshalb darf bei uns auch das Schwierige vorkommen, wenn Sie es so wollen. Nicht als Abrechnung, sondern als Teil eines ganzen Lebens. Häufig sind es genau diese Sätze, nach denen Angehörige sagen, dass die Rede gestimmt hat.

Sie entscheiden, was gesagt wird
Ein Vorgespräch ist kein Verhör und keine Freigabe. Was Sie erzählen, bleibt zunächst im Raum. Vor der Trauerfeier hören oder lesen Sie, was daraus geworden ist, und dann streichen Sie, was nicht hinaus soll. Ohne Diskussion und ohne dass Sie sich erklären müssen.
Das gilt in beide Richtungen. Wenn Sie möchten, dass etwas ausdrücklich gesagt wird, kommt es hinein, auch wenn es unbequem ist. Die Rede gehört Ihnen, nicht dem Redner.
Ich weiß nicht, was nach dem Tod kommt. Ich habe darüber viel gelesen und noch mehr gehört, von Menschen mit festem Glauben und von Menschen ohne, und ich bin bei keiner Antwort angekommen, die ich guten Gewissens vorne behaupten könnte. Was ich sagen kann: Ich wünsche es mir. Vieles von dem, was wir bei einer Trauerfeier aussprechen, sind unsere Wünsche, und ich halte es für ehrlicher, das so zu nennen, statt Ihnen etwas zu versprechen, das ich nicht beweisen kann.
Was ich dagegen sicher weiß: Reden zu halten verändert einen. Ich sitze in diesen Vorgesprächen und höre von Leben, die ich nie miterlebt habe, und ich gehe danach anders nach Hause. Manchmal habe ich einen Satz im Kopf, den jemand nebenbei gesagt hat, und der bleibt wochenlang.
Und manchmal treffe ich es nicht. Dann merke ich es beim Sprechen, an den Gesichtern in der ersten Reihe. Das gehört dazu, und ich habe aufgehört, so zu tun, als könnte mir das nicht passieren.
Praktisches
Eine Trauerrede ist unabhängig davon möglich, ob die Feier kirchlich oder weltlich stattfindet. Wir arbeiten konfessionsunabhängig. Wenn Sie einen Pfarrer, Diakon oder Imam wünschen, organisieren wir das. Wenn Sie das nicht wünschen, ist auch das kein Problem und keine Rückfrage wert.
Wenn Sie darüber sprechen möchten, rufen Sie an: 0841 97 53 23. Wir sind Tag und Nacht erreichbar.
